Guestscan- Hotels bewerten Gäste

Heute hält unsere Reise an einer Stelle, die für uns, Gäste der Hotellerie, etwas unangenehm werden kann. Hierbei geht es nur um die Gäste, die durch ihr schlechtes Benehmen aufgefallen sind. Durch die britische Webseite „Guestscan“ (engl.: Gästescan) bleiben diese in Erinnerung.

 

 

Die Theorie

Der Verein „Guestscan“ hat eine Datenbank, die viele Namen von Hotelgästen beinhaltet, die in der Vergangenheit Probleme bereitet haben. Darüber hinaus, dürfen Mitglieder auch schlechtes Verhalten melden. Diese einzigartige Plattform ist allein durch den Guestscan-Verband und seine Mitglieder entwickelt und veröffentlicht worden. Es handelt sich ausschließlich um relevante Einträge, die immer auf den neusten Stand gehalten werden.

Damit gibt „Guestscan“ Hotels, B&Bs, Ferienparks, Reiseveranstaltern und Buchungsvermittlern eine Chance, den Problem-Gast noch vor seiner Buchung zu ertappen und jegliche Schäden auszuschließen.

 

 

Die Kategorien des Fehlverhaltens

 

„Guestscan“ hat die Vergehen in folgende Kategorien unterteilt:

 

  • Nichtzahlung (die nicht bezahlte Menge muss bestimmt werden)

  • Beschädigung von Gegenständen (der Wert er Beschädigung muss angegeben werden)

  • Beleidigendes Verhalten gegenüber dem Personal

  • Beleidigendes Verhalten gegenüber den Gästen

  • übermäßiger Lärm

  • unbefugte Gäste

  • Diebstahl von Gegenständen (der Wert des gestohlenen Gegenstands muss angegeben werden)

  • Betrug/Missbrauch

  • Sonstiges (konkret)

 

Bevor jegliche Details der Datenbank hinzugefügt werden, werden diese von dem Guestscan Compliance Bevollmächtigten kontrolliert.

 

Tatsachen und Zahlen

  • 3 Millionen britische Hotelgäste zerstörten Gegenstände während ihres Aufenthalts in UK- Hotels

  • UK- Gäste checkten aus mit gestohlenen Bademäntel, insgesamt im Wert von 5m £

  • 80% der Gäste entwendeten etwas zur Erinnerung an ihren Aufenthalt

  • 336,000 zerbrochene Betten

  • 672,000 elektrische Geräte mussten ersetzt werden (Wasserkocher, Bügeleisen, Föhn, etc)

  • Über 300,000 ruinierte Fernsehgeräte

 

 

„Guestscan“ möchte auch vor böswilligen Internet-Berichten schützen. Immer häufiger erpressen Hotelgäste die  mit derartigen Berichten. Damit erhoffen sie sich ein kostenfreies Upgrade, oder einen Discount.

 

Jetzt erklärt sich, warum die Briten solch eine Datenbank für nötig halten. Die Theorie von „Guestscan“ klingt erstmal verdreht. Normalerweise kennen wir nur Rezensionen VON Gästen ÜBER Hotels. Letztendlich ist die Webseite ein guter Schutz für die Hotellerie und führt den einen oder anderen vielleicht vor Auge, was schlechtes Verhalten alles bewirken kann. 😉

Profact wünscht Ihnen eine gute Woche!